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Iltatähti for the last time…
Will you miss the Finnish beer as much as I will? ;-b
Hope to see you again some time!
So, die ersten 4 Klausuren sind überstanden, und ich denke sie sind auch ganz gut gelaufen. Die letze Woche war deswegen recht unspektakulär – zumindest bis Freitag morgen um 4. Da kam ein Anruf von Max (danke nochmal!), der von Polarlichtern am Himmel erzählte. Ein kurzer Blick aus dem Fenster genügte – der Himmel war mit sich bewegenden Grüntönen überzogen!

…eine Kombination die wir lange nicht hatten – viel zu lange war es dunkel und nass.
Heute wachte ich auf und die Sonne schien durch die Vorhänge. Spontan schnappte ich meine Kamera und radelte am See entlang. Man weiß ja nie, wie lange das gute Wetter hält!
Sonnenaufgang ist hier mittlerweile um 9, Sonnenuntergang um 15 Uhr. Und unterbewusst merke ich auch, dass einen die Dunkelheit etwas runterzieht. Zumindest bringt sie den ganzen Tagesrhythmus durcheinander, denn eigentlich könnte ich im Moment auch ohne Probleme um 19h ins Bett gehen… Und ich bin die meiste Zeit zu Hause, denn die Klausuren rücken näher und 3 Paper wollen auch noch geschrieben werden… :-/
Bilder von heute morgen gibts hier: http://www.flickr.com/photos/40137051@N00/sets/72157594401678507/detail/
Der Ski-Club der Uni (Laskin) organisiert jedes Jahr eine Fahrt nach Ruka in Kuusamo (Lappland). Dort ist eines der größten Skigebiete Finnlands, das natürlich vergleichsweise klein ist, da es einfach wenig hohe Berge gibt in Finnland. Dieses Jahr war ich also dabei, und mit mir etwa 50 weitere Exchange Students und natürlich einige Finnen.
Diese Fotos sind schon zwei Wochen alt – so lange hab schon wieder keine Zeit gefunden…
Der Schnee ist inzwischen fast komplett geschmolzen, das Eis auf dem See auch. Einige Schneeberge sind aber immer noch so hoch, dass sie wohl bis ins nächste Jahr hinein überleben werden. Auf dem Parkplatz vor dem S-Market, dem nächsten Supermarkt, war der geräumte Schnee mindestens 5 Meter hoch!
Die letze Zeit gabs viel zu tun für die Uni. Eine Hausarbeit hab ich zusammen mit Dominik schon abgegeben, in International Business Methods (IBM), und zwar über Markteintrittsmöglichkeiten und die Übernahme der Siemens-Handysparte durch BenQ. Letzten Donnerstag hatten wir dazu unsere Präsentation. IBM habe ich damit – bis auf die Klausur – abgeschlossen.
Eine zweite Hausarbeit schreibe ich mit Katarina, Oli und Uli über die Distributionswege von Tchibo. Eine dritte mit Elisa, Janina und Katharina über Wissensmanagement in Unternehmensberatungen, speziell bei Roland Berger. Und eine vierte alleine über eine Art von Internet-Kultur (zumindest hab ich das geplant, um Material hab ich mich noch nicht gekümmert :-).
Und in zwei Wochen gehts dann schon an die Klausuren (5 Stück)… Die Zeit vergeht immer schneller hier, es bleiben jetzt weniger als 4 Wochen!
Daher war es gut, nochmal (bzw. mal wieder) was zu unternehmen: Ein Ski-Trip nach Kuusamo in Lappland und ein Wochenende in St. Petersburg! Berichte folgen!
Es hat mittlerweile aufgehört zu schneien. Dank der Sonne sind die Tage jetzt wieder schön hell. Zumindest bis 16 Uhr, denn dann geht die Sonne schon unter. Übrigens halten wir im Moment offenbar den Schneerekord in Finnland. In Helsinki und Tampere liegt deutlich weniger, in der näheren Umgebung gibt es keine Region, die noch tiefer verschneit ist als Lappeenranta, und sogar Lappland haben wir geschlagen! :-) Hier mal wieder ein paar Fotos. Gestern waren wir rodeln, ausgerüstet mit Schlitten, Skihose und Glühwein! Noch ist der Schnee in dem Ski-Stadion (mit Sprungschanze) aber sehr hoch und locker, so dass man ganz schnell im selbigen landet, weil man durch den aufgewirbelten Schnee nichts mehr sehen kann…
Der Saimaa-See beginnt jetzt, zuzufrieren. Innerhalb einer Nacht (von Freitag auf Samstag) hat sich an vielen Stellen am Ufer eine Eisdecke gebildet, die bestimmt schon 50 Meter in den See hineinragt.
Gestern sind wir mit dem Tandem-Kurs in ein traditionelles Restaurant nach Lemi gefahren, etwa 25 km von Lappeenranta entfernt. Dort wird Särä angeboten, eine Spezialität der Region. In einer gemütlichen Holzhütte saßen wir gemütlich zusammen während es unaufhörlich schneite. Särä besteht aus Lammfleisch und Kartoffeln und wird mit Salz als einzigem Gewürz in einem ausgehöhlten Stück Birkenholz im Holzofen gemacht. Es war sehr lecker, aber viel zu viel für uns. Laut Tradition soll man sich sieben mal nachnehmen – und dann anfangen zu essen :-)
Dazu gab es leckeres Brot und ein alkoholfreies, leicht süßliches Bier.
Schon der Hinweg war schwierig, denn die Straßen waren noch nicht geräumt. Auf dem Hinweg brauchten wir dann an einer Kreuzung, an der man bergauf abbiegen musste, mehrere Anläufe, weil das Auto beim anfahren einfach rückwärts rutschte… Auch Anschieben brachte nichts, erst mit genügend Anlauf klappte es (”Just go, we can’t stop for other cars!”)
Auf einmal machen die Spikes an den Reifen Sinn, die man in letzter Zeit häufiger sah. Einige Autofahrer scheinen damit auf Schnee sogar schneller zu fahren als sonst… Beeindruckend! Auch die Tannenzweige, die vor einigen Wochen überall am Straßenrand aufgestellt wurden, zahlen sich jetzt aus!
Wahnsinn! Verschneit, verschneiter, Lappeenranta!
Es schneit mittlerweile seit 24 Stunden durchgehend. Wir versinken im Schnee :-) Ich schätze, es liegen mittlerweile 45 cm. Es ist wunderschön, draußen zu sein, aber auch ziemlich anstrengend, durch die Schneemassen zu stapfen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich so viel Schnee jemals in Hamburg erlebt habe! Vermutlich nicht, und mit Sicherheit nicht am 1. November… Der Zeitpunkt ist selbst für die Einheimischen früh. Und es soll die nächsten Tage so weiter gehen, erst für nächste Woche sind Temperaturen über 0° angesagt.
Auf dem Weg zur Uni heute mittag:
Sooo, ich habe mal wieder lange nichts geschrieben. Ich bin aber immer noch glücklich in Lappeenranta und erfreue mich bester Gesundheit!
… so wie im Titel könnte ich die letzten Wochen zusammenfassen. Ich versuche aber mal, das Ganze etwas ausführlicher zu beschreiben.
Am Dienstag vor 2 Wochen haben wir Hecht gegessen. Zu der Ehre kamen wir, weil Uli auf einem Wochenausflug etwa acht (!) von den Burschen geangelt hatte. Abends trafen wir uns in Dominiks großer Küche und kochten, wobei Uli höchstpersönlich den Fisch zubereitete. Das Essen war super, zum Hecht gab es Reis und eine ziemlich starke Weißweinsoße. Anschließend besuchten wir nach langer Zeit mal wieder das Iltatähti auf ein paar Runden Dart.
In den letzten Wochen ist es deutlich kühler geworden, jetzt haben wir auch häufiger Nachtfrost und die Tage, an denen die Sonne nicht rauskommt, sind sehr dunkel. Ab und zu sind aber wirklich schöne Tage dabei, so wie heute…
Der Blick aus dem Fenster heute vormittag:
Donnerstag um 10 startete die fünfstündige Busfahrt nach Tampere, zum Hämeenkadun Appro, einer riesigen Studentenparty mit einer Art integrierter Trink-Rallye. Jedes Jahr treffen sich etwa 5000 Studenten aus ganz Finnland dort – alle in ihren farbigen Overalls. Hier ein paar Fotos – ich lasse den Abend an dieser Stelle einfach mal unkommentiert..
Seit fast zwei Wochen habe ich übrigens einen neuen Mitbewohner: Sijan aus Nepal!
Oscar hat es ins andere Wohnheim gezogen, wo fast alle anderen Studenten aus Spanien wohnen und deutlich mehr Parties sind als hier. So haben die beiden die Wohnungen getauscht.
Sijan ist merklich ruhiger als Oscar. Er fängt hier ein Master-Programm an, in Information Technology. Was ich bewundernswert finde: er kocht jeden Tag, da ihm das Essen in der Mensa nicht gefällt. Und seine typischen nepalesischen Gerichte sind wirklich lecker! Ich werds also noch ne Weile hier aushalten können :-)
Was macht man, wenn man am Donnerstag nachmittag feststellt, dass man bis zum nächsten Mittwoch keine Uni hat? Wenn man weiß, dass dies die letzten sechs “freien” Tage am Stück sein werden? Man könnte zum Beispiel nach Lappland fahren!
Unser Ausflug in den Norden kam sehr spontan zustande. Nach langwierigen Überlegungen entschieden wir uns, mit dem Auto zu fahren. Mit dem Nachtzug wäre es zwar deutlich bequemer gewesen, aber die Züge fahren nicht bis ganz in den Norden, so dass wir relativ unflexibel gewesen wären Am Freitag kaufte ich mir noch ein Paar Wanderschuhe und wir entschieden uns für das erste Ausflugsziel, Rovaniemi, und buchten dort ein Hostel für die erste Nacht. Am Samstag morgen gings dann los in Marks Golf: Mit Mark, Janina, Katharina, Max und mir war das Auto voll belegt.
Ich habe unsere Strecke mal in der Karte markiert, damit ihr ein Gefühl für die Entfernungen bekommt. :-) Insgesamt sind wir fast 3.000 Kilometer gefahren!
Nach etwa 20 Minuten kam das erste ganz große Highlight.
Wieder ist eine Woche um in Lappeenranta und es ist immer noch ziemlich viel los hier. Letztes Wochenende sind wir “in den Urlaub” nach Estland gefahren und haben uns Tallinn angesehen. Wir waren 15 Leute, davon 2 Franzosen, 2 aus Österreich und der Rest aus Deutschland. Los gings zu sechst am Freitag morgen mit dem Zug nach Helsinki. Fünf von uns, die in einem anderen Hotel wohnten, waren schon am Donnerstag losgefahren. In Helsinki trafen wir Dominik sowie Jan und Tassos aus Bremen. Es folgte ein Fußmarsch vom Hauptbahnhof zum Hafen, wo wir quasi just in time das Terminal der Viking-Linie erreichten.
Dreifache Fensterscheiben sind toll. Suboptimal sind sie aber dann, wenn sie nicht dicht sind. Hier mal ein aktueller Blick aus meinem Fenster. Die Fliegen befinden sich tatsächlich zwischen den Scheiben.
Leider kann man dieses Fenster nicht öffnen. Die undichte Stelle, durch die es reinging, hat den Kadavern am Boden nach zu urteilen noch kein Insekt wiedergefunden. Stattdessen schwirren sie munter in der Sonne herum…
Da geht man nichtsahnend bei schönstem Sonnenschein joggen…
Schon wieder ist eine Woche um in Lappeenranta. Ich sollte mir angewöhnen, häufiger was zu schreiben, dann werden die Beiträge auch kürzer…
Moi!
willkommen also zu meinem Blog, in dem ich über mein Auslandssemester berichten werde!
Ich bin jetzt seit letztem Montag im finnischen Lappeenranta. Lappeenranta liegt in Südosten Finnlands, in der Nähe der russischen Grenze. Unter http://www.lappeenranta.fi findet ihr alles mögliche über die Stadt. Kurze Zusammenfassung: Es ist wunderschön hier!!